FERTIGREEN Kombi NPK 7-7-5

Blattdünger FERTI flüssig

Das mit Wasser verdünnte Düngemittel ist ein Universaldünger, der durch Begießen oder Sprühen angewandt wird. 

Chemische und physikalische Eigenschaften

Qualitätsmerkmal

Wert

Gesamtstickstoff als N in %

            7,0

Ammoniumstickstoff als N in %

            5,0

Nitrat-Stickstoff als N in %

            2,0

Phosphor als wasserlösliches P2O5 in %

            7,0

Kalium als K2O in %

            5,0

Schwefel als wasserlöslicher S in %

            2,0

Zink als Zn in %

            0,005

Kupfer als Cu in %

            0,005

Molybdän als Mo in %

            0,002

Eisen als Fe in %

            0,02

Mangan als Mn in %

            0,01

Bor als B in %

            0,01

Anwendungsbereich und -art

Nach der Verdünnung wird der Dünger zum grundlegenden Düngen beim Anbau von den meisten Pflanzen und Kulturen eingesetzt. Er ist sowohl für die wurzelabhängige als auch wurzelunabhängige Anwendung geeignet. Bei der Anwendung entsprechend den Anforderungen an das Düngen der Pflanzen wird der Dünger restlos verbraucht, ohne dass der Boden versalzt. Bei Dauerkulturen kann die Düngung auch nach der Ernte erfolgen. Das Düngemittel wird auch zur nachträglichen wurzelunabhängigen Düngung der Pflanzen vor allem in den Fällen eingesetzt, wenn die Aufnahme der Nährstoffe über die Wurzeln erschwert ist. Das kann u. a. bei schlechtem Wetter der Fall sein. Das Düngemittel wird in den Morgen- und Abendstunden angewandt. Bei intensiver Sonnenstrahlung droht bei empfindlichen Kulturen Verbrennungsgefahr. Die wurzelunabhängige Ernährung erfolgt während der Hauptvegetationszeit in Teildosen in mindestens 14-tägigen Intervallen. Es wird als Volldünger eingesetzt. Da das Düngemittel eine erhebliche Schwefelmenge enthält, ist es für die bzgl. dieses Nährstoffes anspruchsvollen Pflanzen geeignet. Wichtig ist dies vor allem bei Ölpflanzen - Raps, Sonnenblumen, Flachs, Mohn - sowie ferner auch bei Pflanzen, bei denen ein hohes Niveau ätherischer Öle verlangt wird, wie Senf, Hopfen u. Ä. Schwefel ist auch für die Futter- und Zuckerrüben, Getreide und Hülsenfrüchte von Bedeutung. Seine unersetzliche Aufgabe hat er auch im Obstbau (bei Weinreben, Apfelbäumen u. Ä.), im Gemüseanbau bei Pflanzen wie Zwiebeln, Knoblauch, Porree sowie allgemein bei sämtlichem Wurzelgemüse.

Das Düngemittel ist aufgrund seines hohen Phosphorgehaltes und der Kombination sonstiger Nährstoffe zur Anwendung für alle blühenden Pflanzen sehr geeignet. Zu empfehlen ist es auch für die Anwendung bei Balkon- und Gartenblumen. 

In Anbetracht der Form, in der Schwefel im Düngemittel vorkommt, spielt er neben den Nahrungsaspekten auch eine bedeutende fungistatische Rolle. 

Anwendungsdosen

Für die Verwendung zum Begießen geben wir 20 ml (1 Verschlusskappe der 5- oder 20-l-Packung) Düngemittel in 4 l Wasser. Die Lösung gründlich rühren, so ist sie einsatzbereit. Mindestens in 14-tägigen Intervallen anwenden.

Für die Anwendung übers Blatt beläuft sich die empfohlene Höchstdosis auf 3 bis 5 Liter Konzentrat pro Hektar. Die Konzentration der angewandten Flüssigkeit sollte sich im Bereich von 0,5 - 1 % bewegen.

Nutzpflanze

Zeitraum der Anwendungen

Anzahl der Anwendungen

Dosierung in l/ha

Getreide und Ölpflanzen

Einsatz bei der Anwendung von Pestiziden

3 -5

5

Hülsenfrüchte

 vor der Blüte, dann nach drei Wochen

4-5

5

Raps

In der Phase der Wachstumsverlängerung

2. Bei der Knospenbildung bis zum Beginn der Blüte

2x

2-5

Fruchtgemüse

2x vor der Blüte, 3 bis 4x nach dem Fruchtansatz

5-6

4–6

Blattgemüse

im Verlauf der Vegetation gemeinsam mit Pestiziden als 0,5%ige Lösung

4-6

 

Weinreben

nach dem Verblühen beim Einsatz von Pestiziden als 0,5%ige Lösung

6-8

2

Kernobst, Steinobst

nach dem Verblühen beim Einsatz von Pestiziden als 0,5%ige Lösung

5-10

 

Hopfen

während der ganzen Vegetationszeit gemeinsam mit Pestiziden

4-6

3-5

Erdbeeren?

im Intervall von 14 Tagen bis zur Ernte als 0,2%ige Lösung

2-4

 

Verpackung, Transport, Lagerung

Der Dünger wird in den mit dem Abnehmer vereinbarten PE-Transporteinheiten oder in anderen Verpackungseinheiten befördert.  Der Dünger wird in PE- oder Glaslaminat-Behältern oder in der Verpackung des Herstellers gelagert.  Die Produkttemperatur darf bei dessen Lagerung +5 °C nicht unterschreiten.